Paartherapie Köln
- Kathrin Geef -
Wenn die Kommunikation hakt oder die Beziehung in einer Krise steckt, ist der Schritt zu professioneller Unterstützung mutig und wichtig.
Als Therapeutin für systemische Paartherapie in Köln und meiner bewährten Methode Somatic Attachment© begleite ich Sie dabei, festgefahrene Muster und deren Herkunft zu erkennen, Konflikte zu lösen und wieder eine tiefere Verbindung zueinander aufzubauen.
Es gibt einen Ort auf dieser Welt, an dem ich mich sofort zuhause und mit allem verbunden fühle.
Der Atlantik und Lacanau Océan an der französischen Westküste. Mit einem Surfbrett unterm Arm. Endlose Strände. Das Rauschen der Wellen. Salzwasser auf der Haut. Die Weite des Horizonts.
Dort wird mir jedes Mal bewusst, wie klein wir Menschen manchmal sind – und gleichzeitig wie unglaublich kostbar unser Leben ist.
Vielleicht liebe ich das Meer deshalb so sehr, denn wie das Meer tragen auch wir Menschen oft mehr in uns, als an der Oberfläche sichtbar wird.
Unter dem, was wir zeigen, liegen Geschichten. Verletzungen. Sehnsüchte. Hoffnungen. Erfahrungen, die uns geprägt haben.
Und genau dort beginnt meine Arbeit: Nicht bei Symptomen, nicht bei Schuld, sondern bei dem Menschen dahinter.
Warum ich tue, was ich tue
Mein beruflicher Weg begann nicht in der Therapie, sondern in der Medizin.
Ich habe einen Master als Physician Assistant und arbeitete viele Jahre in der Kardio-Intensivmedizin. Dort begegnete ich Menschen in ihren verletzlichsten Momenten, Menschen, die um ihr Leben kämpften, Menschen, die plötzlich erkennen mussten, dass nichts selbstverständlich ist, Menschen, die nicht über Karriere, Status oder Erfolg sprachen. Sondern über Liebe. Über Beziehungen. Über verpasste Chancen. Über das, was wirklich zählt. Sie haben mich gelehrt, dass ein erfülltes Leben nicht davon abhängt, was wir besitzen, sondern davon, wie verbunden wir mit uns selbst und mit anderen Menschen sind.
Diese Erfahrungen haben mich tief geprägt und meinen Wunsch hervorgebracht in der Tiefe zu verstehen, warum ein gebrochenes Herz so verheerende Auswirkungen auch auf unseren Körper, auf unser Herz hat.
Eine meiner großen Leidenschaften ist das Schreiben und so begann ich, neben meiner Arbeit im Krankenhaus, 2008 meinen Gedanken auf meinem Blog Liebeseinmaleins einen Ort zu geben. Liebeseinmaleins wurde der erfolgreichste Blog rund um die Themen Beziehung und Partnerschaft und als die ersten Anfragen kamen, ob ich nicht auch Beratungen anbiete, entstand langsam das, was heute so vielen Paaren und Singles bereits geholfen hat, wieder in eine erfüllende und sichere Partnerschaft zurück zu kehren.
Was meine Arbeit heute prägt
Heute arbeite ich als systemische Paartherapeutin, Mindset- und Beziehungscoach und Somatic Experiencing® Practitioner.
Ich verbinde Erkenntnisse aus der Bindungsforschung, der Traumatherapie, der Neurobiologie und der Körperarbeit.
Besonders interessieren mich Fragen wie:
- Warum geraten wir immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster?
- Warum reagieren wir manchmal stärker, als wir eigentlich möchten?
- Warum fällt Nähe manchen Menschen leicht und anderen schwer?
- Wie können wir nach belastenden Erfahrungen wieder Vertrauen entwickeln?
Was mich Indien lehrte
Mit 22 Jahren lebte ich mehrere Monate in buddhistischen Klöstern in Indien, unter anderem in Bodhgaya, dem Ort, an dem Buddha Erleuchtung gefunden haben soll. Damals wusste ich noch nicht, wie sehr mich diese Zeit prägen würde.
Dort begegnete ich Menschen, die äußerlich kaum etwas besaßen und dennoch eine innere Ruhe ausstrahlten, die ich aus unserer westlichen Welt kaum kannte. Ich lernte durch meine buddhistischen Freunde in den Klöstern Meditation kennen, verbrachte unzählige Stunden in Stille, leistete medizinische Hilfe in den Slums von Kalkutta und begann mich zum ersten Mal ernsthaft mit den großen Fragen des Menschseins auseinanderzusetzen.
Heute, viele Jahre später, bin ich zutiefst dankbar für diese Erfahrung. Nicht, weil ich einer spirituellen Lehre folge, sondern weil sie den Grundstein für etwas gelegt hat, das meine Arbeit bis heute prägt: die Verbindung von moderner Wissenschaft und der Erkenntnis, dass wir Menschen weit mehr sind als unsere Gedanken, Diagnosen oder Lebensläufe.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich mich weder ausschließlich in der Welt der Humanmedizin noch ausschließlich in der Welt der Spiritualität zuhause fühle. Mich interessiert die Brücke zwischen beiden. Die Frage, wie Nervensystem, Bindung, Trauma, Bewusstsein und menschliche Entwicklung zusammenhängen. Und wie Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst kommen und gleichzeitig sich sicher genug in Kontakt mit anderen fühlen können.
Vieles von dem, was ich heute über Heilung, Verbundenheit und innere Sicherheit weiß, habe ich später durch die Medizin, die Traumaforschung und die therapeutische Arbeit gelernt.
Die Neugier dafür wurde jedoch damals geweckt – als junge Frau in einem Kloster in Indien.
Als mich das Leben rief
Im Alter von 33 Jahren erhielt ich zum ersten Mal die Diagnose Krebs- Brustkrebs, fünf Monate nach der Geburt meiner Tochter.
Von einem Tag auf den anderen wurde ich mit der Möglichkeit konfrontiert, mein Kind vielleicht nicht aufwachsen zu sehen. Während andere Mütter nachts neben dem Babybett standen und über den nächsten Entwicklungsschritt ihres Kindes nachdachten, saß ich in Arztgesprächen, kämpfte mich durch Behandlungen und musste mich mit meiner eigenen Endlichkeit auseinandersetzen.
Rückblickend war diese Zeit die schmerzhafteste und gleichzeitig prägendste meines Lebens. Sie hat vieles zerstört, woran ich bis dahin geglaubt hatte. Vor allem die Vorstellung, dass wir Kontrolle über das Leben haben.
Gleichzeitig hat sie mich gezwungen, Fragen zu stellen, denen wir oft jahrelang ausweichen: Was ist wirklich wichtig? Worauf kommt es am Ende an? Und wie möchte ich die Zeit, die mir geschenkt wird, eigentlich verbringen?
Ich glaube, dass ein Teil meiner Arbeit genau dort entstanden ist. In dieser Erfahrung, wie schnell sich ein Leben verändern kann und wie wenig von dem zählt, worüber wir uns im Alltag so oft den Kopf zerbrechen.
Mit 52 musste ich erneut die Erfahrung einer Krebserkrankung machen- dieses Mal war ein Eierstock betroffen.
Die zweite Diagnose war anders, weil ich inzwischen verstanden hatte, dass wahre Sicherheit nicht darin besteht, vor Verlust geschützt zu sein, sondern mir selbst auch dann vertrauen zu können, wenn das Leben alles verändert.
Vielleicht höre ich aufgrund dieser zwei herausfordernden Erfahrungen bis heute besonders aufmerksam zu, wenn Menschen von ihren Ängsten, ihrer Verzweiflung oder ihren Beziehungskrisen erzählen. Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Und weil ich weiß, dass in den schwersten Zeiten, in denen das Leben uns auf den Boden unseres Selbst fallen lässt, manchmal auch die größten Wunder beginnen.
Hinter jedem Verhalten steckt eine Geschichte
Was mich an Menschen fasziniert, ist, dass hinter jedem Verhalten eine Geschichte steckt.
Oft begegnen mir Menschen, die seit Jahren gegen sich selbst kämpfen. Sie halten sich für zu sensibel, zu bedürftig, zu eifersüchtig, zu ängstlich oder nicht belastbar genug. Und irgendwann beginnen sie zu glauben, mit ihnen sei etwas nicht in Ordnung.
Mich interessiert etwas anderes.
Mich interessiert, was ein Mensch erlebt haben muss, um genau die Strategien zu entwickeln, die ihm heute das Leben schwer machen. Denn vieles von dem, was wir als Problem betrachten, war ursprünglich einmal eine Lösung.
Einer der schönsten Momente meiner Arbeit ist deshalb nicht nur, wenn Menschen sich verändern, sondern wenn sie beginnen, sich zu verstehen.
Wenn aus Selbstkritik Mitgefühl wird. Wenn aus Scham Verständnis wird.
Und wenn Menschen entdecken, dass unter all den Schutzmechanismen noch immer derselbe lebendige, liebenswerte Mensch existiert, der sie immer waren.
Mein Nordstern
Jonathan Roumie, der Darsteller von Jesus in THE CHOOSEN wurde in einem Interview gefragt:
„Wenn du mit Jesus einen Kaffee trinken könntest – was wäre die eine Frage, die du ihm stellen würdest?“
Wenn ich mein Leben irgendwann rückblickend betrachte, wünsche ich mir nicht, möglichst erfolgreich gewesen zu sein.
Ich wünsche mir, dass Menschen sich durch die Begegnung mit mir ein wenig mehr verstanden, gesehen und geliebt gefühlt haben.
Mein Wunsch ist es, diese Welt durch mein Sein und mein Wirken ein kleines Stück liebevoller zu verlassen, als ich sie vorgefunden habe.
Deshalb würde ich mich dieser Frage an meinen Nordstern, und Ausrichtung all meines Sein und Wirken, anschließen wollen:
„Wie habe ich mich gemacht? Habe ich es annähernd getroffen?“
Melden Sie sich bei mir
Wenn auch Sie einmal mit mir darüber ins Gespräch kommen möchten, was sich in Ihrem Leben oder Ihrer Beziehung nicht mehr stimmig anfühlt, lade ich Sie herzlich zu einem ersten Kennenlerngespräch ein.
Gemeinsam schauen wir auf Ihre aktuelle Situation, die Herausforderungen, die Sie beschäftigen, und darauf, was sich verändern darf, damit Sie wieder mehr Nähe, Verbundenheit, Wertschätzung und Erfüllung in Ihrem Leben erleben können.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.